"So ist es auch nicht der Wille eures Vaters im Himmel, daß eines dieser Kleinen verlorengeht." - Matthäus 18,14

Die Jünger kommen zu Jesus und fragen ihn, wer der Größte unter ihnen sei. So ist der Mensch, der Erwachsene. Es geht um Macht - unter den Christen, in den Gemeinden: Wer entscheidet über das Geld, wer setzt seine Vorstellungen vom Gottesdienst durch, wer hat bei der Bibelstunde das letzte Wort, wer hat das größte Ansehen, die größte Ausstrahlung, den größten "Wert"?

Kinder denken da ganz anders. Sie wollen spielen, entdecken, kuscheln, geliebt werden. Sollen sie selbst entscheiden, wundern sie sich und sagen: "Ich bin doch nur ein Kind." Es sind die Erwachsenen, die die Macht haben und alles entscheiden. Das Kind hat doch keine Chance.

Jesus Christus stellt sich klar auf die Seite der Kinder. Wir sollen genauso "Kinder" sein. Tatsächlich sind wir Christen Kinder Gottes. Gott hat alle Macht, nicht wir. Wir sollen nachfolgen, uns dem Willen Gottes unterordnen, den Menschen zum Guten dienen, ganz besonders den Kindern.

Unser Vater im Himmel hat die Kinder sehr, sehr lieb. Er will nicht, dass eines dieser Kleinen verlorengeht. Und deshalb spricht er eine Warnung aus, an die Jünger: Wehe dem, der die Kinder zur Sünde verführt. Wehe dem, der die Kinder verachtet. Gott sendet ihnen Engel, und was tun wir?

Es folgt der Bibeltext zum Thema Gemeindezucht. Gerade hier wird oft Macht missbraucht. Stattdessen aber sollen wir den Menschen gewinnen. Sendet Gott Engel, um zu bewahren, sendet er auch Christen, um zurechtzuweisen. Beides mit dem Ziel, dass keiner verlorengeht. Und wie die Engel das Angesicht des Vaters schauen, dürfen auch wir für die Menschen beten:

"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte."


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