"Und das Volk wartete auf Zacharias; und sie verwunderten sich, daß er so lange im Tempel blieb. Als er aber herauskam, konnte er nicht zu ihnen reden; und sie merkten, daß er im Tempel eine Erscheinung gesehen hatte. Und er winkte ihnen und blieb stumm." - Lukas 1:21f.

Zacharias war Priester. Er ging in den Tempel und diente mit dem Rauchopfer. Die Volksmenge draußen betete und wartete auf ihn. Kommt der Priester wieder, wird er ihnen den Segen zusprechen.

Es dauerte etwas. Drinnen erschien dem Zacharias der Engel Gabriel und prophezeite ihm einen Sohn, der später als Johannes der Täufer bekannt werden sollte. Engel und Prophezeiungen - gibt es das?

Zacharias sah den Engel vor sich, zweifelte aber an der Prophezeiung: "Ich bin ein alter Mann, und meine Frau ist in fortgeschrittenem Alter." Sollte Gott solch ein Wunder überhaupt möglich sein?

Weil der Priester nicht an die Kraft Gottes glaubt, wird er stumm. Er kommt aus dem Tempel und gibt Zeichen, mehr nicht. Der Segen bleibt diesmal aus.

Stellen wir uns das heute vor - sämtliche Prediger, die keinen echten Glauben haben, bleiben stumm. Wäre die Stille im Saal nicht eine große Chance, über Gott, das christliche Bekenntnis und die Bibel neu nachzudenken?

Bis zur Geburt von Johannes hat Zacharias sicher viel nachgedacht. Dann kann er wieder sprechen, und "er lobte Gott".



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