"Aber der Herr sprach zu ihm: Geh hin, denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und vor die Kinder Israels zu tragen! Denn ich werde ihm zeigen, wieviel er leiden muß um meines Namens willen." (Apg 9:15f.)

So spricht Gott zu Ananias über Paulus in den Tagen seiner Bekehrung. Und, wieviel musste er leiden? Gleich in Damaskus ging es los, nur 7 Verse später: Sie wollten ihn umbringen. In Lystra auf seiner ersten Missionsreise wurde Paulus gesteinigt und sie dachten, er wäre tot. Auf seiner zweiten Missionsreise in Philippi wurde er gefoltert und kam ins Gefängnis. Und auf der dritten Reise waren die Menschen in Ephesus so in Rage, "daß wir selbst am Leben verzweifelten; ja, wir hatten in uns selbst schon das Todesurteil." (2. Kor 1:8; vgl. Apg 19:23ff.)

Dann ging Paulus nach Jerusalem und es erinnert an die Kreuzigung von Jesus, wenn die Menschen wieder schreien: "Hinweg mit ihm!" (Apg 21:36) Wieder gab es einen Aufruhr, viel Geschrei. Die Masse, der Mob wollte die Lynchjustiz. Sie wollten Paulus töten, von Beginn seiner Mission bis zum Ende. Doch Paulus predigte weiter, so wichtig war ihm die Botschaft, so groß war die Liebe zu seinem Herrn und zu den Menschen, so wenig achtete er auf sich selbst.

Und Gott hatte seine Pläne. Paulus sollte auch in Rom Zeugnis geben. Und mehr noch. Die Apostelgeschichte sollte noch geschrieben werden, auch die Gefängnisbriefe an die Gemeinden in Ephesus, Kolossä, Philippi, der schöne Brief an Philemon, die wichtigen Pastoralbriefe an Timotheus und Titus. Ein großer Teil des Neuen Testaments wurde von Paulus am Ende seines Lebens geschrieben, sie beinhalten seine ganze Lebenserfahrung mit Gott.

Auch wir müssen leiden. Aber Gott hat seine Pläne - wer kann ihn hindern?


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