Die Zehn Gebote


Am Berg Horeb gab Gott den Israeliten die zehn Gebote. (2. Mose 20:3-17) Und Gott sprach:

„Ich bin der Herr, dein Gott,
                      der dich aus dem Land Ägypten, aus der Sklaverei herausgeführt hat.“


1. „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

Der Herr, der Israel aus Ägypten geführt hat, ist Gott „und sonst keiner. Außer mir gibt es keinen Gott.“ (Jesaja 45:5) Wir sollen auch nicht uns selbst zum Gott erheben. Unabhängigkeit von unserem Schöpfer und Selbstsucht sind die Grundursachen unserer Sünde. Alles, was wichtiger ist als Gott, ist uns zum ‚Gott’ geworden – Familie, Freunde, Arbeit, Geld, Status, Reputation, Aussehen, Sport, Fernsehen, Internet, Spiele...

2. „Du sollst dir kein Götterbild machen.“

Götzen haben „einen Mund, reden aber nicht. Augen haben sie, sehen aber nicht.“ (Psalm 115:5) „Gott ist Geist“, Er ist ewig und überall. Er hat alle Macht, es bleibt keine Macht für von Menschen gemachte Dinge. Wir können Gott nicht sehen, doch wir können über Ihn lernen, indem wir die Bibel lesen. „Die Ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.“ (Johannes 4:24)

3. „Du sollst den Namen, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen.“

Wir sollen Gott und seinen Namen fürchten. Er hat alle Macht über alle Menschen, ihnen Leben zu geben oder zu nehmen, auch in der Ewigkeit. „Oh mein Gott“ – „Mein lieber Gott“ – „Ach Gott“ – „Um Gottes Willen“ – „Gott sei Dank“ – das sind Beispiele nichtiger Aussprüche.

4. „Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten.“

Gott hat uns einen Tag der Ruhe geschenkt, an dem wir Ihn ehren sollen.

5. „Ehre deinen Vater und deine Mutter.“

Gott hat Autoritäten über uns gesetzt, dass sie uns lehren und den richtigen Weg zeigen. Wenn wir sie missachten, offenbart das Rebellion und Streben nach Unabhängigkeit von Gott.

6. „Du sollst nicht töten.“

Niemand hat das Recht, das Leben eines anderen zu nehmen, es sei denn Gott befiehlt es durch sein Wort. Darüber hinaus sollen wir auch nicht in unseren Gedanken töten, denn „jeder, der seinem Bruder zürnt, wird dem Gericht verfallen sein.“ (Matthäus 5:22)

7. „Du sollst nicht ehebrechen.“

Und „jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, hat schon Ehebruch mit ihr begangen in seinem Herzen.“ (Matthäus 5:28)

8. „Du sollst nicht stehlen.“

„Gott selbst gibt allen Leben und Odem und alles.“ (Apostelgeschichte 17:25) Er gibt den Menschen das Recht, Güter zu besitzen. Stehlen wir, sündigen wir gegen Gott.

9. „Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge aussagen.“

Wir sollen keine falschen Anschuldigungen aussprechen und keine Gerüchte verbreiten. Wir sollen nicht lügen. Alles wird „aufgedeckt“ und „erkannt“. (Lukas 12:2f.)

10. „Du sollst nicht begehren...“

Wir sollen nicht gierig und neidisch sein auf den Besitz anderer Menschen. Wir sollen den Besitz weder stehlen noch mit ihnen konkurrieren, ‚mit unserem Nachbarn mithalten.’

Der stolze Mensch sagt nun: „Alles dies habe ich befolgt.“ (Matthäus 19:20)

Wirklich?
Gefangennahme




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