Abrahams Berufung
Gustav Doré


Teil I: „Abraham, geh hinaus...“

  1. Die Gemeinde ist die „Herausgerufene“
  2. Wohin? Und dann? Gott gibt sich selbst.
Teil II: „Da ging Abraham...“ 
  1. 14 Stationen im fremden Land
  2. Der Glaubensvater, unser Vorbild
Teil III: Da aber eine Hungersnot im Land herrschte...“
  1. Auch Abraham war nur ein Mensch
  2. Gott ist der Anfang und das Ende



Abrahams Berufung: Glaube, Gehorsam und Treue

Rückblick: Die Zeit vor Abraham - die Sünde des Menschen

 
Wir haben über den Anfang gehört, dabei viel über Gott erfahren und über den Menschen. Denken wir an die wunderbare Schöpfung – es ist so wichtig zu sehen, dass Gott im Anfang alles „sehr gut“ gemacht hat. Ohne Fehler, ohne Unvollkommenheiten wie Krankheit, Leid, Feindschaft und Tod. Alles war perfekt, auch die Beziehung des Menschen zu Gott. Erst mit dem Sündenfall kam die Trennung von Gott und damit das Leid in diese Welt.
 
Wir haben über die Schöpfung, den Sündenfall und dann über Noah und die Sintflut gesprochen. Die Sünde war so groß, „die Erde war mit Frevel erfüllt“ steht in der Bibel. Gott bereute es, den Menschen gemacht zu haben, er wollte die Menschheit vernichten. Allein Noah und seine Familie fanden Gnade und Gott schenkte ihnen Rettung in der Arche. Der Mensch sündigt, Gott ist gnädig. Und der Mensch sündigte wieder und wollte einen hohen Turm in Babel errichten. Wir haben über die Unterlassungssünde gesprochen, dass die Menschen eben nicht die Erde füllen wollten, sich nicht zerstreuen wollten, sondern „sich einen Namen machen“ wollten. Nicht der Name des Schöpfers, sondern der eigene Name sollte groß werden. Hinzu kamen Sünden wie Unmoral und Götzendienst. Der Hintergrund der heutigen Predigt ist wichtig: Sünde ist nichts Neues in der Welt.
 
Teil I: „Abraham, geh hinaus...“
 
In eben dieser sündigen Welt lebte auch Abraham (vorher: Abram). Und in diese Welt hinein ruft Gott den Abraham, herauszukommen und sich abzusondern von der Sünde der Menschen. Anders zu leben, mit Gott und nach seinem Willen: „Abraham, geh hinaus...“
 
Wir verstehen die ganze Geschichte von Abraham und seinen Nachkommen bis hin zum Volk Israel und der weltweiten Gemeinde heute nur richtig, wenn wir diesen ersten Ruf richtig verstehen. Mit diesem Ruf „raus aus der sündigen Welt“ fing alles an. Gestern Abraham, heute wir – es ist dieselbe sündige Welt und es ist derselbe Ruf raus aus dieser Welt!
 
Über Abrahams Vater erfahren wir in Josua 24:2: „So spricht der HERR, der Gott Israels: »Eure Väter wohnten vor Zeiten jenseits des Euphrat-Stromes, und sie dienten anderen Göttern, auch Terach, der Vater Abrahams...«“ In den Zeiten Adams, Noahs, Nimrods und Abrahams sündigten die Menschen und viele lebten ohne Gott. Und in der heutigen Zeit? In den letzten Tagen wird es sein wie in den Tagen Noahs, sagt der Herr Jesus selbst in Matthäus 24. Wer Zeitung liest, der weiß um die heutige Zeit: Unzucht, Unmoral, Götzendienst, Blasphemie, Neid, Gier, Lieblosigkeit. In den Tagen Noahs kam das Flutgericht, und heute sind wir nicht fern vom zweiten Kommen Jesu.
 
Gott sprach damals zu Abraham: „Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters...“ Dein Vater ist ein Götzendiener, Du aber sollst das nicht tun. Du sollst auch nicht das Land oder das Gut erben, was dein Vater hat. Geh hinaus aus dem Land. Das war Abrahams Ruf – und wir?

Wir haben ein prophetisches Wort in unsere Zeit hinein:

„Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die sprach: »Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von den Plagen empfangt! Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.«“

- Offenbarung 18:4f., Das Gericht über Babylon

Es ist dasselbe „Geht hinaus“! Das Wort gilt mir und dir, und zwar heute!!

Die „Gemeinde Stadtmission Neustadt“ - was ist das eigentlich? Was bedeutet Gemeinde, woher kommt der Begriff und was ist damit gemeint? Eine Gruppe, Gemeinschaft, Verein?

Im griechischen Urtext steht für Gemeinde „Ekklesia“ (z.B. in Matth 16:18 - „Ich will meine Gemeinde bauen“). Das Wort stammt ab von „ekkaleo“ = herausrufen. Bürger wurden durch einen offiziellen Herold gerufen, sich zu versammeln, und so bildeten sie eine „Versammlung“. Bis heute werden die Menschen mit Gottes Wort durch einen Botschafter oder Prediger gerufen. Und jeder, der diesem Ruf folgt, versammelt sich. Und so bilden sie eine Gemeinde. Die Gemeinde, das sind wörtlich die „Herausgerufenen“. Christen folgen dem Ruf Gottes.

Ich möchte zwei Aspekte über diesen Ruf Gottes hervorheben:

1. Aus dem Vertrauten in eine Beziehung des Vertrauens

„Wohin soll ich denn gehen? Und dann, was ist mit mir?“ Solche Gedanken hatte Abraham damals vielleicht. Wenn wir einen neuen Lebensabschnitt begehen, aus dem Haus der Eltern oder durch einen Umzug in eine neue Stadt oder in eine neue berufliche Situation, dann umgibt uns immer ein gewisses Unbehagen. Bisher war alles so vertraut und selbst wenn es schlecht war, man kannte es wenigstens und kam irgendwie zurecht. Aber das Neue?
 
Das ist übrigens auch in vielen Gemeinden so. Nachfolge ist deshalb so schwierig, weil es oft auch Veränderung bedeutet. Man soll Neues wagen, und das Problem ist dann nicht Hartherzigkeit oder mangelnde Erkenntnis. Das Problem ist die Angst - wie wird es werden?
 
Was hat Gott dem Abraham gesagt? Wohin soll er gehen?

„In ein Land, das ich dir zeigen werde.“ Na toll, das ist alles? Und wie sieht das Land aus? Ist es fruchtbar? Sind da Menschen? Wer wohnt da? Sind die nett? Gibt es Wälder, Bäume, Seen, Wiesen, Früchte, ein Dach über dem Kopf? Kann ich nicht vielleicht besser hier bleiben, ich kann ja auch hier in Haran glauben und beten. Vielleicht kamen Abraham solche Gedanken, oder vielleicht würden wir heute so reagieren.
 
Der Ruf Gottes ist auch ein Ruf ins Ungewisse, eine Vertrauenssache. Wer sich bekehrt und mit Jesus ein neues Leben beginnt, der erfährt was ein Bruder mir einmal bestätigte: „Es zieht dir den Boden unter den Füßen weg.“ Raus aus dem Vertrauten, hinein in eine Beziehung des Vertrauens, mit Jesus Christus – wir fallen, aber: wir fallen in seine Arme.
 
Was hat Gott dem Abraham noch gesagt? „Ich will dich segnen...“
 
Das klingt doch gut, oder? Das Wort „segnen“ (barak) bedeutet soviel wie „mit heilvoller Kraft ausstatten“ - zu einem guten Leben voller Gelingen, Heil, Gesundheit, sogar Reichtum.
 
Schauen wir auf Abrahams Ende: „Und Abraham verschied und starb in gutem Alter, alt und lebenssatt.“ (1. Mose 25:8) Es war ein langes, reiches Leben. Nicht immer einfach, aber auch nicht langweilig und sehr gesegnet. Ein Leben mit Gott, der später sogar Isaak schenkte.
 
Und nach dem Tod haben wir das ewige Leben in Jesus Christus: „In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde!“ (12:3) Einer der Nachkommen von Abraham wird der verheißene Retter sein, das wird hier prophezeit. Und in ihm, in Jesus Christus ist die Gemeinde – aus allen Nationen – gesegnet mit jedem geistlichen Segen. In Jesus haben wir den Segen in Perfektion! Ein heilvolles Leben in Ewigkeit, inkl. Reichtum und Herrlichkeit.
 
Das alles sieht der Abraham noch nicht, aber er glaubt und vertraut Gott. Nichts anderes verlangt Gott von ihm wenn er sagt, „Ich werde dir zeigen“, „Ich werde dich segnen“. Das gilt auch Dir! Schau nicht auf Dich, schau auf Gott. Er gibt Dir sein Wort. „Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen.“ (Psalm 37:5) Das ist der Glaube.
 
Wie ist das mit Dir? Hast Du den Ruf Gottes gehört? Bist Du ihm gefolgt? Wenn nein, hast Du vielleicht Angst vor dem Ungewissen? Lernen wir von Menschen wie Abraham und auch von vielen Christen heute: Wir haben allen Grund, Gott zu vertrauen! Gott gibt uns sein Wort.

2. Der Ruf Gottes ist keine einmalige Sache

Kennt ihr diese Entscheidungskarten? „Ja, ich habe Jesus Christus als meinen Herrn und Heiland angenommen.“ Manche unterschreiben das und denken dann, das war's. Gerettet.
 
Abraham ist nicht einfach in ein neues Land umgezogen und das war's dann. Er war ständig unterwegs mit Gott. Auch über Noah haben wir gelesen, „er wandelte mit Gott.“
 
Zum Wort „gehen“ / „geh hinaus“ steht in der Sprachkonkordanz:
 
„Das hebräische Denken sieht eine Handlung als ein Ziel, dem eine Anlaufphase als Weg des Wollens und Planens vorangeht. So stellt das ganze Leben für den Israeliten einen Weg dar, auf dem er geht und dessen letztes Ziel das Dahingehen in den Tod ist. Das Wort kann daher auch die Bedeutung von »leben« annehmen. Das zeigt auch die Redewendung von dem Wandeln vor und mit Jahwe bzw. auf Jahwes Wegen. Gemeint ist der Weg der Nachfolge, d.h. ein Gott wohlgefälliges Leben in festem Glauben und Gehorsam...“
 
„Geh hinaus...“ könnte man also auch übersetzen mit „Komm, lebe mit mir“ oder „folge mir“...
 
Teil II: „Da ging Abraham...“
 
„Da ging Abraham, wie der Herr zu ihm gesagt hatte.“ (1. Mose 12:4; vgl. Noah)
 
Abraham ging, in Hebräer 11:8 steht: „Er zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde.“ Er ging in ein fremdes Land, unter fremde Menschen (Kanaaniter), und „rief den Namen des Herrn an.“ (1. Mose 12:8) Das war gelebter Glaube unter Ungläubigen. (vgl. Noah) Auch wir sind aufgerufen, als Fremdlinge in dieser Welt unseren Glauben unter den Spöttern zu leben.
 
Abraham ging, und er wurde auch nicht sesshaft. Die Bibel erzählt uns von mindestens 14 Stationen auf seinem Glaubensweg: Haran – Sichem – Bethel – Ägypten – Bethel – Hebron – Hoba – Hebron – Gerar – Beerscheba – Berg Morija – Beerscheba – Hebron – Beerscheba.
 
Erst gegen Ende seines Leben hat der Abraham Land erworben, nämlich die Höhle Machpela zum Begräbnis seiner Frau Sarah. Auch wenn Gott ihn nach Kanaan gerufen hat und ihm später (in Vers 7) noch einmal bestätigt: „Deinem Samen will ich dieses Land geben!“, so wissen wir aus dem Neuen Testament, dass Abraham über sein irdisches Leben hinaus ins „himmlische Vaterland“ blickte:
 
„Durch Glauben hielt er sich im Land der Verheißung auf wie in einem fremden... ; denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“ Er ist „... im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben.“ Abraham, zusammen mit den anderen Gläubigen wie Abel, Henoch und Noah, haben bekannt, ohne Bürgerrecht zu sein auf Erden. Sie trachteten nach einem besseren Vaterland, einem himmlischen. (Hebr 11,9.13; Apg 7,5)
 
Haben wir diesen Blick? Wenn wir mit Jesus unterwegs sind, welches Ziel haben wir vor Augen? Ein gutes und glückliches Leben hier in dieser Welt, oder blicken wir darüber hinaus? Wie ist die Jahreslosung 2013? „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebräer 13:14) Ist das wirklich so? Was oder wonach suchen wir? Das Zukünftige? Wenn wir aber ein besseres Leben in dieser Stadt suchen dann sollten wir nicht vergessen, dass sie nicht bleibend ist.
 
Abraham war viel mit Gott unterwegs, und er ist in vielen Dingen unser Glaubensvorbild:
 
Gehorsam - Als Gott ihn rief, verließ er seine Familie und sein Land. (1. Mose 12:4)
Selbstlosigkeit - Überläßt Lot die Wahl seines Landes. (1. Mose 13:9)
Tapferkeit - Sieg über die vier Könige und Rettung Lots. (1. Mose 14:14)
Wohltätigkeit - Gab dem Priester Melchisedek den Zehnten. (1. Mose 14:20)
Unbestechlichkeit - Nahm keine Geschenke für seine Taten an. (1. Mose 14:23)
Stark im Gebet - Abrahams Fürbitte für Sodom. (1. Mose 18:23-33)
Fest im Glauben - War bereit, Isaak, seinen einzigen Sohn, zu opfern. (Hebräer 11:17)
 
Abraham war ein Glaubensheld, und mit 175 Jahren starb er „alt und lebenssatt.“
 
Man könnte verzweifeln, wenn man solch ein unerreichbares, vorbildliches Leben betrachtet. Doch Abraham war nur ein Mensch wie wir. Die Bibel berichtet auch von seinen Fehlern:
 
Teil III: Da aber eine Hungersnot im Land herrschte...“
 
Dieser Satz ist eine echte Herausforderung für jeden Gläubigen. Abraham wird gerufen in ein Land zu gehen, das er nicht kennt, im Vertrauen auf Gott. Und Abraham geht, er vertraut Gott, und nun ist eine Hungersnot im Land. Sofort kommen Zweifel und das große Wort: „Warum?“
 
Welcher Christ kennt das nicht? Man lebt im Glauben an Gott, geht seine Glaubensschritte und dann kommen die Anfechtungen und Versuchungen. Krankheit, Armut, Einsamkeit, unerfüllte Wünsche, schreckliche Erlebnisse, Verfolgungen. Und der Christ fragt sich:

„Warum?“
 
Bis ins Letzte kann ich die Frage nach dem Warum natürlich nicht beantworten, denn die Gedanken Gottes kennen wir nicht. Aber aus der Bibel wissen wir, dass der Feind gegen Gott und seine Anhänger kämpft. Wir leben in einem Kampf. Und wir lesen, dass Gott den Glauben auch prüft.
 
Es ist uns aber schon ein großer Trost gegeben, wenn wir von den Versuchungen unserer Glaubensväter lesen. Hier wird Abraham versucht, etwa zu seiner Zeit auch Hiob. Die Israeliten später in der Wüste, sogar Jesus Christus selbst wurde vom Teufel versucht!
 
„Geliebte, laßt euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als widerführe euch etwas Fremdartiges.“ - 1. Petrus 4:12
 
Der Abraham steht vor dieser Hungersnot und fragt sich, was er nun machen soll. Er geht nach Ägypten, und die Bibel sagt uns nicht ob das richtig oder falsch war. Aber auf jeden Fall falsch war seine Täuschung dem Pharao gegenüber, Sarah sei nur seine Schwester. Abraham versagt in seinem Glauben und Vertrauen auf Gott und verfällt der Menschenfurcht.
 
Und was tut Gott? Lässt er Abraham fortgehen? Verlässt Gott etwa den Abraham, den er zuvor gerufen hat? Nein, was eine Offenbarung über das Wesen Gottes und was eine Ermutigung: Gott bewahrt die Sarah, spricht zum Pharao, und Abraham darf als reicher Mann zurück nach Kanaan.
 
„Glaubwürdig ist das Wort: Wenn wir mitgestorben sind, so werden wir auch mitleben; wenn wir standhaft ausharren, so werden wir mitherrschen; wenn wir verleugnen, so wird er uns auch verleugnen; wenn wir untreu sind, so bleibt er doch treu; er kann sich selbst nicht verleugnen.“
- 2. Timotheus 2:11-13
 
Wir dürfen fallen wie Abraham, aber wir müssen wieder aufstehen und weitermachen auf dem Weg der Nachfolge. Gott ist treu, er vergibt uns und hilft uns.
 
Schlussgedanken
 
Ich möchte heute aufrufen zu einem Leben in der Nachfolge. Gott ruft uns, und er wartet auf deine und meine Antwort. Nicht nur einmal, denn die Nachfolge betrifft das ganze Leben. Was ist dein Ruf? Wohin sollst Du gehen? Bist Du auf dem Weg? Und was für ein Ziel hast Du?
 
Das Neue Testament bestätigt uns, was Abraham erfahren hat: Es lohnt sich, wir werden belohnt. Wir dürfen Gott vertrauen, Er ist treu und wird es "wohl machen".
 
Zum Schluss bestätigt uns das Neue Testament, was das Alte uns heute gelehrt hat:
 
„Petrus sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt! Jesus aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Bruder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker unter Verfolgungen, und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben.“
 
- Markus 10:28-30
 
 
Amen.
 

PREDIGT-SERVICE


Abonnieren Sie unseren Newsletter und Sie erhalten kurze Predigten per Email.

Ihr Name

Ihre Email-Adresse

eintragen
austragen